Informationen

Tiergestützte Intervention 

  1. Die Idee der tiergestützten Intervention 
  2. Einsatzmöglichkeiten
  3. Ziele der tiergestützten Intervention
  4. Inhalte der Einheiten
  5. Allgemeines
  6. Nachweise
  7. Preise

 1. Die Idee der tiergestützten Intervention

Die tiergestützte Intervention soll emotional, kognitiv und sozial stützen sowie fördern. Im vorsichtigen, sensiblen, spielerischen und professionell begleiteten Umgang mit dem Tier wird eine ganzheitliche Förderung erzielt. Das tiergestützte Angebot ist dabei immer eine zielgerichtete, geplante Intervention, die von ausgebildeten Teams angeleitet und/oder durchgeführt wird. Die Fachkraft, welche die Intervention durchführt, muss adäquate Kenntnisse über das Verhalten, die Bedürfnisse, die Gesundheit und die Indikatoren von Stress der beteiligten Tiere besitzen. 

 

2. Einsatzmöglichkeiten

Tiergestütze Therapie oder Besuche können in Kindergärten, Schulen, Alten und Behindertenheimen stattfinden. Ebenso findet man sie in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen und in der Ergotherapie. Der Hund kann hierbei in der Gruppe und im Einzelsetting eingesetzt werden. Die Einsätze können aktiv mit dem Hund, mit anwesendem Hund oder bei Krankheit des Tieres auch ohne Hund, jedoch mit Hundebezug gestaltet werden. 
 


3. Ziele der tiergstützten Intervention


Durch den Kontakt mit dem Hund sollen die Klienten auf
vielfältige Art und Weise angesprochen werden.
• Emotionale Ansprache
( über körperliche Nähe des Tieres bekommt der Klient ein
Gefühl von Wärme, Vertrauen und Annahme )
• Integration ( durch das gemeinsame Interesse am Tier kann es
den Klienten leichter fallen untereinander in Kontakt zu
treten. Außerdem treten Tiere dem Menschen vorbehaltlos
entgegen )
• Ganzheitliches Fördern der Sinne ( fühlen, riechen, sehen und
hören von Hunden verschafft neue Reize )
• Kommunikation/ Sprache ( Anregung zu Gesprächen mit dem
Tier und dessen Betreuer, sowie Geprächsanlass in der
Gruppe. Der Hund bewertet nicht und ist ein geduldiger
Zuhörer dadurch können Sprachhemmungen abgebaut
werden. )
• Fein und Grobmotorik wird gefördert
• Motivation ( Tiere stellen eine große Motivation dar )
• Stärkung des Selbstwertgefühls ( die Klienten übernehmen
Verantwortung und übertragene Aufgaben werden erfolgreich
gelöst )
• Sozialkompetenz und Empathie
• Nähe spüren und Fürsorge geben können
• Aufmerksamkeit und Konzentrationsspanne förder

 

Inhalte der Einheiten

• Förderung der Feinmotorik z.B. durch Spiele mit Intelligenzspielzeug.
Diese können auch selber hergestellt werden.
• Sachkunde über Hundeanatomie, richtiger Umgang mit dem Hund,
Körpersprache, Gegenstände des Hundealltags, Sinne des Hundes,
Rassen und deren Aufgaben
• Basteln von verschiedenen Spielzeugen für den Hund
oder über den Hund ( z.B. Hundememory )
• dem Hund etwas beibringen z.B. Tricks
• Ball und Apportierspiele
• Sportliche Einheiten mit Hindernissparcour
• Versteck und Deckenspiele
• Geschichtenstunde und Phantasiereisen
• Leckerlis selber backen
• Erlebnisspaziergang
• Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt, diese Liste könnte man
endlos weiterführen

 

Allgemeines 

• Ich besitze die erforderliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz
durch das zuständige Veterinäramt
• Emmi ist gesund , besitzt einen aktuellen Impfstatus
und bekommt regelmäßig Wurm und Parasitenprophylaxe
• Bevor der Einsatz zustande kommen kann, bedarf es der
Einwilligung des Klienten oder dessen Erziehungsberechtigten
• Die Einsatzplanung findet im Sinne des Klienten, aber
auch des Tierwohls statt

Preise 

Eine Besuchseinheit (60 Minuten) wird mit 50€ abgerechnet.

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